SG Lok Brandenburg e.V.
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1.Herren : Spielbericht Landesklasse West, 9.ST (2013/2014)

BSC Rathenow 1994   SG Lok Brandenburg
BSC Rathenow 1994 3 : 3 SG Lok Brandenburg
(3 : 2)
1.Herren   ::   Landesklasse West   ::   9.ST   ::   19.10.2013 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Eugen Klassen, Julian Schwandt, Ronny Schulze

Assists

2x Danny Busch, Nick Mahlow

Gelbe Karten

Patrick Prüfert

Zuschauer

80

Torfolge

1:0 (22.min) - BSC Rathenow 1994 per Kopfball
2:0 (25.min) - BSC Rathenow 1994
2:1 (30.min) - Ronny Schulze per Kopfball (Nick Mahlow)
3:1 (34.min) - BSC Rathenow 1994 per Kopfball
3:2 (40.min) - Eugen Klassen (Danny Busch)
3:3 (71.min) - Julian Schwandt (Danny Busch)

Lok holt Punkt beim Landesligaabsteiger

Vor 80 Zuschauern auf dem Sportplatz Schwedendamm trennten sich am heutigen Nachmittag Landesligaabsteiger BSC Rathenow und Landesklassenaufsteiger Lok Brandenburg leistungsgerecht 3:3 (3:2).
„Mit dem Aufbau- und Konterspiel meiner Elf war ich sehr zufrieden. Wir haben zwar die Partie gegen eine spielstarke Brandenburger Mannschaft nicht verloren, aber unterm Strich war für uns mehr drin“, so BSC Rathenow Coach Jörg Heinrich unmittelbar nach dem Schlusspfiff einer gutklassigen Partie. Auch Lok-Trainer Ralf Gutschmidt konnte gut mit dem einen Punkt, den er sich im Vorfeld gewünscht hatte, leben: „ Verteilen wir nicht zwei unnötige Gastgeschenke ist für mein Team sogar noch mehr möglich. Aber im Endeffekt fahren wir nicht mit leeren Händen nach Hause, man darf auch nicht vergessen, meine Jungs haben zwei Mal einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt.“
Die 90 Minuten zuvor sahen die Zuschauer eine spannende Partie, in der sich beide Mannschaften gute Möglichkeiten erarbeiteten. Die erste hatte für die Gäste Daniel Mahlow, aber sein Schuss aus 18 Metern stellte Christopher Kürbis im BSC-Tor nicht wirklich vor ernsthafte Probleme. Nur vier Minuten nach dieser Szene brannte es im Lok-Strafraum lichterloh. Aus dem Gewühl heraus zog Wiesian ab, mit letzter Kraft kratzte Erik Weber den Ball von der Grundlinie. Dann gerieten die Brandenburger doch in Rückstand. Nach einem Konter des BSC, Daniel Mahlow und Danny Busch konnten den durchgebrochenen Arndt nicht stoppen, erreichte Arndts präzise Flanke den im Strafraum lauernden Tobias Voigt, der nicht viel Mühe hatte aus knapp acht Metern das Leder unhaltbar für Krüger mit dem Kopf zu versenken – 1:0 (21.). Nach einem katastrophalen Abstimmungsfehler zwischen Erik Weber und Keeper Stephan Krüger kam abermals Voigt an den Ball, der diesen nur noch zum 2:0 ins verwaiste Tor schieben musste (25.). Doch die Brandenburger gaben sich nicht geschlagen und kamen durch Ronny Schulze, der eine Flanke von Nick Mahlow am langen Pfosten stehend ins Tor nickte, zum 2:1-Anschlusstreffer (30.). Nach einem erneuten Konter, diesmal über die rechte Seite durch Meier, stellte der BSC den alten Abstand wieder her. Meier sprintete über 40 Meter und seine punktgenaue Flanke verwertete Kevin Schmoock mit einem präzisen Kopfball zum 3:1 (35.). Doch noch vor dem Seitenwechsel klingelte es wiederum im Tor der Hausherren. Busch setzte einem bereits verloren geglaubten Ball mit vorbildlichem Einsatz hinterher, bediente anschließend Eugen Klassen, der aus elf Metern mit viel Wut im Bauch das Spielgerät zum 3:2-Halbzeitstand unter die Querlatte jagte(40.).
Auch in Hälfte zwei entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, es sollte aber nur noch ein Tor fallen. Nach einer Flanke von rechts durch Danny Busch gingen Julian Schwandt und BSC-Keeper Kürbis in Höhe der Fünfmeterlinie zum Ball. Schwandt setzte sich energisch durch - man hätte diesen Einsatz auch abpfeifen können - und zog direkt aus der Drehung ab. Chancenlos musste Kürbis mit ansehen, wie das Leder zum 3:3 in seinem Kasten einschlug (71.). In der Schlussphase wurde es richtig turbulent. Erst sah BSC-Kapitän Kevin Schmoock vom Schiedsrichter zehn Minuten vor dem Abpfiff wegen Meckerns den gelben Karton, der noch Folgen haben sollte. In der Nachspielzeit bekam Dennis Beyer den Ball an den Arm. Der Schieri ließ weiterspielen, jedoch bekam sich Schmoock nicht mehr in den Griff und reklamierte lautstark dieses nicht gepfiffene Handspiel beim Referee. Dieser schickte Schmook anschließend mit der Ampelkarte vom Feld. „Ich hatte gute Sicht, für mich war es ein klarer Handstrafstoß“, so interpretierte Heinrich diese Szene. „Ich hätte mir in dieser Situation deutlich mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Warum pfeift er nicht einfach ab und lässt die Karte stecken?“, so Heinrich weiter. „Wir brauchen uns nicht wundern, wenn der Schieri Elfer pfeift. Ich bekomme den Ball ganz klar an den Arm“, sagte der betroffene Spieler Dennis Beyer. „Aber zum Glück blieb die Pfeife stumm und wir fahren mit einem Punkt heim“, freute sich der erst in der 81. Minute eingewechselte Verteidiger.
Rathenow hat in der kommenden Woche spielfrei, für Lok geht es auf eigenem Platz gegen den mit vier Punkten Tabellenletzten SV Eiche Weisen.
BSC Rathenow: Kürbis, S. Heinrich, Arndt (61. Keiper), Wiesian, Voigt, Borbely, Meier (81. Kotowski), Schmoock, Zeljko, Ritter, Bresigke
Lok: Krüger, Prüfert, Busch, Weber, Linke, (73. Liepe), D. Mahlow (73. Radon), N. Mahlow (81. Beyer), Klassen, Mertens, Schulze, Schwandt