1.Herren : Spielbericht
7. Spieltag - 11.10.2026 14:00 Uhr
| SpG Lok/Viktoria | FC Stahl Brandenburg III | |||
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1 | : | 5 | ![]() |
| (0 | : | 2) | ||
Aufstellung
| R. Schulze | |||
| E. Glatzer | |||
| E. Schmidt | N. Strehle | ||
| L. Bartel | St. BaumannC | ||
| M. Dimitrov (76' M. Brehorst) |
D. Piellusch | ||
| P. Mahlow | Sc. Baumann | ||
| A. Ziem | |||
Spielstatistik
Tore
Ronny SchulzeAssists
Erik GlatzerGelbe Karten
Scott Baumann, Ronny SchulzeZuschauer
90Torfolge
| 0:1 (12') | FC Stahl Brandenburg III per Kopfball |
| 0:2 (17') | FC Stahl Brandenburg III |
| 1:2 (58') | Ronny Schulze (Erik Glatzer) |
| 1:3 (76') | FC Stahl Brandenburg III per Kopfball |
| 1:4 (78') | FC Stahl Brandenburg III |
| 1:5 (83') | FC Stahl Brandenburg III per Freistoss |
SpG Loktoria wird beim Heimderby abgefertigt
Für die SpG Lok/Viktoria Brandenburg setzte es eine heftige 1:5 Derbyheimpleite gegen die BSG Stahl Brandenburg III. Bei der SpG standen mehr verletzte Stammspieler als Zuschauer am Spielfeldrand, als auf dem Rasen. Selbst Trainer Ricardo Neugebauer musste für den Notfall auf der Bank Platz nehmen. Diese schwere Hypothek wurde im Laufe des Spieles immer sichtbarer. Die erste Möglichkeit der Partie hatte dennoch die Heimelf in der 10. Minute, als Erik Glatzer über rechts auf das Tor zulief. BSG Torwart Andy Schmidt konnte den Schuss aber glänzend parieren. In der 12. Minute kam Luca Noel Heger nach einer Ecke völlig freistehend zum Kopfball und nickte aus 5 Meter unbedrängt zur 1:0 Gästeführung ein. Von da an waren die Gäste spielbestimmend. Bereits 2 Minuten später rettete Scott Baumann für seinen geschlagenen Torwart einen Schuss von Maximilian Schulze auf der Linie. Im Gegenzug hatte Stahl Glück. Erik Glatzer sah an der Mittellinie, dass Andy Schmidt zu weit vor seinem Tor stand und zog einfach mal ab. Der Ball landete allerdings auf dem Tornetz. In der 17. Minute verlor Loktoria nach einem Einwurf am gegnerischen Strafraum den Ball und Stahl konterte. Da die SpG Spieler der Rückwärtsgang nicht fanden, konnte die BSG den Konter in Überzahl ganz locker ausspielen. An dessen Ende versenkte Tino Henske mit einem satten Schuss in die linke Ecke zum 0:2. Die Heimelf gewann kaum einen Zweikampf, geschweige denn ein Kopfballduell. Dazu kamen katastrophale Ballannahmen und jede menge Fehlpässe. So wurde die Mannschaft vom Quenz kaum gefordert und konnte sich jede Menge Chancen erarbeiten. In der 26. Minute tauchte Luca Noel Heger allein vor Torwart Alex Ziem auf, der aber überragend parierte. In der Nachspielzeit traf Luca Noel Heger nochmal den Pfosten, bevor es mit einem hochverdienten 0:2 in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit war die Partie nicht mehr ganz so einseitig. Das lag aber nicht unbedingt daran, dass Loktoria nun besser spielte, sondern eher daran, dass die BSG den Faden verlor und sich dem schwachen Gekicke der Heimelf anpasste. So kam die SpG zu Chancen. Ronny Schulze tanzte, nach starkem Zuspiel, seinen Gegner aus schob aber aus aussichtsreicher Position knapp neben das Tor. In der 58. Minute ließ Ronny Schulze seine Mannschaft hoffen, als er von Erik Glatzer stark in Szene gesetzt wurde und mit einem Heber aus 20 Metern den Anschlusstreffer markierte. Stahl wirkte nun verunsichert und der Ausgleich schien möglich. Loktoria blieb im Angriff aber weiterhin oftmals viel zu ungenau und traf meistens die falschen Entscheidungen. In der 75. Minute machte Lucas Piontek aber alle Hoffnungen zunichte. Ein Freistoß von der Mittellinie segelte in den Strafraum wo Piontek völlig blank stand und gefühlt mehrere Minuten Zeit hatte sich zu überlegen, wo er den Ball jetzt hin köpft. Er entschied sich für eine Bogenlampe in die lange Ecke, wobei Alex Ziem auch nicht die glücklichste Figur abgab und es stand 1:3 Der letzte Widerstand der Heimelf war nun gebrochen. Emmanuel Olabode Oteniya schraubte das Ergebnis noch höher in dem er in der 78. Minute zum 1:4 traf und in der 82. Minute einen Freistoß aus 17 Metern sehenswert in den linken Winkel zirkelte. Die nun völlig überforderte SpG sehnte den Schlusspfiff herbei. Nach 92 Minuten war es endlich soweit. Die BSG Stahl hat die Spielgemeinschaft hochverdient mit 1:5 abgefertigt. Am Ende konnte Loktoria zu kaum einer Zeit den Ausfall von so viel Stammspielern kompensieren und zeigte einer seiner schwächsten Leistungen der letzten Zeit.
Quelle: Michael Schumann / Foto Rüdiger Böhme


