1.Herren : Spielbericht
3. Spieltag - 13.09.2026 14:00 Uhr
| SpG Lok/Viktoria | SV Ziesar 31 II | |||
![]() |
1 | : | 2 | ![]() |
| (0 | : | 2) | ||
Aufstellung
| L. Bertz | |||
| E. Glatzer | |||
| D. Piellusch (51' I. Abdulazis) |
Sc. Baumann | ||
| St. Baumann | L. Bartel | ||
| M. Dimitrov | N. Strehle | ||
| M. HerbeckC | G. Wegen (64' B. Mohr) |
||
| E. Schmidt | |||
Spielstatistik
Tore
Erik GlatzerAssists
Niklas StrehleTorfolge
| 0:1 (18') | SV Ziesar 31 II |
| 0:2 (39') | SV Ziesar 31 II |
| 1:2 (50') | Erik Glatzer (Niklas Strehle) |
Zweite Heimniederlage in Folge
Gegen die 2. Mannschaft des SV Ziesar verlor die SpG Lok/Viktoria Brandenburg auch sein zweites Heimspiel mit 1:2. Nach dem schwachen Auftritt gegen Dallgow in der Vorwoche, wollte es die SpG nun besser machen, was aber in der ersten Halbzeit völlig misslang. Wieder sahen die Zuschauer Schwierigkeiten bei der Ballannahme und bei Pässen zum Mitspieler. Ziesar hatte es dadurch leicht die Begegnung zu bestimmen. In der 12. Minute zwang Alexander Mertens SpG Torwart Schmidt zu einer Glanztat, der den guten Schuss zur Ecke lenken konnte. Die Gästeführung schien eine Frage der Zeit. In der 18. Minute war es dann soweit. Nach einer Brandenburger Ecke schlug Ziesar den Ball in die gegnerische Hälfte. Einem Brandenburger sprang bei der Ballannahme die Kugel mal wieder 3 Meter vom Fuß und Rene Schmidt konnte sich den Ball schnappen und allein auf Erik Schmidt zulaufen. Aber dem Zieseraner sprang der Ball ebenfalls zu weit vom Fuß. Keeper Schmidt hätte klären können, schlug aber auch ein Luftloch und am Ende jubelte der Stürmer der Gäste, der aus 25 Meter die Kugel ins leere Tor schob. Loktoria war nun gänzlich neben der Spur. Ziesar war meistens nicht nur gedanklich einen Schritt schneller und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. Die größte vereitelte Erik Schmidt, als er einen platzierten Schuss von Alexander Mertens zur Ecke lenkte. Die SpG war mit dem 0:1 noch bestens bedient. Offensiv gab es von den Havelstädtern in den ersten 45 nichts zu sehen. Der einzige Ball, der in Richtung Gästetor kam, war ein harmloser Kopfball von Matthias Herbeck nach einer Ecke, mit der Torwart Jannik Rawolle keine Mühe hatte. Ansonsten hätten die Gäste ihren Torwart in der ersten Halbzeit getrost zu Hause lassen können. In der 39. Minute fiel dann das überfällige 0:2. Alexander Mertens wurde 20 Meter vor dem Tor nicht angegriffen. So konnte er fast unbehelligt warten bis sein Mitspieler in Position lief um ihn mit einem Pass in die Tiefe zu bedienen. Kevin Franken nahm den Ball auf, umkurvte Erik Schmidt und schob locker ein. Fast mit dem Halbzeitpfiff hätte Alexander Mertens das 0:3 erzielen müssen, schoss aber völlig freistehend aus 5 Metern daneben. So ging es „nur“ mit 0:2 in die Pause.
Die Brandenburger kamen besser und engagierter aus der Kabine. Nach toller Flanke von Niklas Strehle war in der 50. Minute Erik Glatzer mit dem Kopf zur Stelle und erzielte den 1:2 Anschlusstreffer. Die Zuschauer sahen jetzt ein anderes Spiel. Zwar blieb es bei der schlechten Ballverarbeitung der Heimelf, die aber kämpferisch zulegte und dadurch mehr Spielanteile hatte. Von der spielerischen Überlegenheit der Gäste war nicht mehr viel übrig. In der 51. Minute verhinderte Jannik Rawolle den Ausgleich. Er lenkte einen guten Schuss von Lucas Bertz mit einer tollen Parade über die Latte. 4 Minuten später landete ein Kopfball von Glenn Wegen auf der Latte. Loktoria öffnete mit zunehmender Spielzeit die Abwehr und die Gäste hatten mehr Platz für Konter. In der 80. Minute konnte Benjamin Mohr im letzten Moment einen Schuss von Alexander Mertens blocken, der wohl im langen Eck eingeschlagen wäre. Die SpG warf in den letzten Minuten alles nach vorne um wenigstens einen Punkt zu retten. In der Nachspielzeit hätte Rene Schmidt für seine Elf alles klarmachen können, schoss aber auch völlig freistehend aus 7 Metern über das Tor. Die letzte Chance hatten dann nochmal die Havelstädter. Matthias Herbeck zog aus 16 Metern ab aber der Zieseraner Torwart zeigte nochmal all sein Können und lenkte den Schuss mit Mühe über die Latte. Die Gäste retteten den knappen Vorsprung über die Zeit. Loktoria verschlief die erste Halbzeit komplett und rannte dem Rückstand vergebens hinterher.


