1.Herren : Spielbericht
1. Spieltag - 30.08.2026 12:30 Uhr
| SV FF III | SpG Lok/Viktoria | |||
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1 | : | 4 | ![]() |
| (0 | : | 1) | ||
Aufstellung
| L. Bertz (58' D. Piellusch) |
|||
| E. Glatzer | |||
| N. Strehle | Sc. Baumann | ||
| St. BaumannC | L. Bartel | ||
| M. Dimitrov (58' R. Schulze) |
B. Mohr | ||
| P. Mahlow | D. Pfeiffer | ||
| A. Ziem | |||
Spielstatistik
Tore
2x Ronny Schulze, Lucas Bertz, Dustin PielluschAssists
Niklas Strehle, Erik GlatzerGelbe Karten
Danny PfeifferTorfolge
| 0:1 (4') | Lucas Bertz |
| 1:1 (51') | SV FF III |
| 1:2 (75') | Ronny Schulze (Niklas Strehle) |
| 1:3 (78') | Ronny Schulze per Elfmeter |
| 1:4 (85') | Dustin Piellusch (Erik Glatzer) |
Deutliche Gästesieg trotz schwachen Spiel
Die SpG Loktoria gewinnt ihr Auftaktspiel bei SV Falkensee/Finkenkrug III deutlich mit 4:1. So deutlich wie das Ergebnis es aussagt, war das Spiel keineswegs. Zwar begann es für die Havelstädter vielversprechend, als Scott Baumann in der 3. Spielminute im Strafraum gefoult wurde und der Schiedsrichter, völlig zu Recht, auf den Punkt zeigte. Der Gefoulte trat selber an und SV Keeper Leonard Kallmeier konnte den schwach geschossenen Strafstoß parieren, aber nicht festhalten. Lucas Bertz schaltete am schnellsten und verwandelte in Nachschuss zur Gästeführung. Danach war es ein Spiel auf ganz schwachem Niveau. Vieles entsprang dem Zufall. Technische Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten machte die Partie für die Zuschauer recht unansehnlich. Da war ein Lattenkopfball von Scott Baumann in der 10. Minute noch ein nennenswerter Höhepunkt. Die Heimelf war zwar engagiert, aber spielerisch auch sehr limitiert, um für wirkliche Gefahr zu sorgen. Zwischen der 10. Und der 30. Minute lief ein ums andere Mal ein Brandenburger allein auf das gegnerische Tor zu, vergaben aber so kläglich, dass man es gar nicht als Torchance benennen möchte. Ab der 30. Minute erhöhte Falkensee die Schlagzahl ein wenig und arbeitete am Ausgleich. Milad Mohmmadi gab dann den ersten gefährlichen Schuss für seine Farben ab, aber Alex Ziem konnte den platzierten Flachschuss zur Ecke lenken. Im Gegenzug schoss Luke Bartel endlich mal aus gut 20 Metern auf das Tor aber der Ball knallte an die Unterlatte und konnte dann geklärt werden. Ansonsten passierte nicht mehr viel und es ging mit der knappen Gästeführung in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte war Falkensee wieder das aktivere Team. In der 50. Minute war es wieder Milad Mohammadi der über die rechte Seite durchbrach. Sein Schuss von der Strafraumkannte strich ganz knapp am langen Pfosten vorbei. Zwei Minuten später fiel dann der verdiente Ausgleich. Nach einer Ecke wollte Alex Ziem den Ball wegfausten. Der Ball traf den Rücken von Anton Molkentin und sprang von da ins Tor zum 1:1. Danach plätscherte die Partie wieder vor sich hin. Mit der Einwechslung von Ronny Schulze in der 58. Minute kam dann etwas mehr Schwung in die Angriffsbemühungen der SpG. Bereits 5 Minuten nach seiner Einwechslung tauchte der Stürmer frei vor dem Tor auf, sein Schuss wurde aber im letzten Moment geblockt. In der 72. Minute Flankte Niklas Strehle in den Strafraum wo Ronny Schulze den Ball direkt nahm und zum 2:1 versenkte. Drei Minuten später sollte die Vorentscheidung fallen. Als letzter Feldspieler rutschte Brayel Joel Njoungouet im Strafraum aus und Erik Glatzer kam an den Ball. Der Falkenseer hielt den Ball aber vor dem einschussbereiten Glatzer mit der Hand fest. Folgerichtig gab es Strafstoß und die rote Karte für Njoungouet. Ronny Schulze trat zum Strafstoß an und verwandelte sicher zum 3:1. Nun war jeglicher Widerstand des Gastgebers gebrochen und Loktoria spielte nun in Überzahl befreiter auf. In der 85. Minute erzielte Dustin Piellusch, nach feinem Pass von Erik Glatzer, das 4:1. In der 91. Minute war dann ein drittes Mal in diesem Spiel die Latte im Weg, als Ronny Schulze aus 16 Metern auf das Tor schoss. Danach pfiff der sehr gute Schiedsrichter Domenic-Pascal Ruehle die Partie ab. Da Fußball hauptsächlich ein Ergebnissport ist, täuscht genau dieses deutliche Ergebnis über einen insgesamt schwachen Auftritt der Havelstädter hinweg.


