1.Herren : Spielbericht
24. Spieltag - 26.04.2026 15:00 Uhr
| SpG Lok/Viktoria | FC Stahl Brandenburg III | |||
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5 | : | 1 | ![]() |
| (3 | : | 1) | ||
Loktoria gewinnt das Derby souverän
Das Derby gegen die BSG Stahl Brandenburg III gewann die SpG Lok/Viktoria Brandenburg recht souverän mit 5:1.
Die ersten 20 Minuten gingen komplett an die Gäste vom Quenz. Loktoria kam kaum in die Zweikämpfe, stand immer wieder zu weit weg vom Gegner und leistete sich jede Menge Fehlpässe. So war es nicht verwunderlich, dass es bereits nach 3 Minuten 0:1 stand. Nach einer Ecke konnte Tino Henske völlig ungehindert aus 2 Metern mit dem Kopf vollstrecken. 3 Minuten später verhinderte SpG Torwart Erik Schmidt gegen Nils Fröhlich im Eins gegen Eins Duell das 0:2. Es dauerte bis 10 Minuten, bis die Heimelf ein erstes Lebenzeichen von sich gab. Luke Bartel schoss aus 20 Metern auf das Tor, jedoch knapp drüber. Spielbestimmend blieb aber weiterhin Stahl. In der 20. Minute wurde der Spielverlauf dann aber auf den Kopf gestellt. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand Stefan Fahlenberg goldrichtig am langen Pfosten und drückte den Ball zum 1:1 über die Linie. Ab diesen Moment ging das Spiel in die andere Richtung. Vor allem über die schnelle rechte Seite der SpG wurden immer wieder gute Angriffe vorgetragen. In der 39. Minute ging Loktoria dann auch verdient und sehenswert in Führung. Luke Bartel nahm aus 18 Metern Maß und versenkte die Kugel im linken Winkel. Die Heimelf ließ nicht locker. Kurz vor der Pause wurde Stefan Fahlenberg im Strafraum zu Fall gebracht und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Steffen Baumann blieb nervenstark und verwandelte sicher zur 3:1 Pausenführung.
In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf wenig. Loktoria spielte weiter offensiv und war den Gästen überlegen. In der 48. Minute scheiterte Scott Baumann noch am Außenpfosten. Eine Minute später bereitete er dann aber mustergültig das 4:1 vor. Christopher Focke nahm einen öffnenden Pass von Scott Baumann auf, hatte freie Bahn und vollstreckte von der rechten Seite mit einem platzierten Flachschuss in die lange Ecke. Von den Gästen kam nicht mehr viel. Den gefährlichsten Abschluss hatte Christian Sommerlatte in der 55. Minute als sein guter Schuss knapp über das Gehäuse flog. Das Geschehen spielte sich aber weiterhin überwiegend in der Gästehälfte ab. Loktoria hatte noch einige gute Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Die größte hatte Erik Glatzer in der 62. Minute, als er den Ball von rechten Seite neben das leere Tor schob. Ansonsten ging die Heimelf recht fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. In der 79. Minute erzielte Dustin Piellusch den 5:1 Endstand mit einem Traumtor. Aus gut 20 Metern jagte er das Leder unhaltbar in den linken Winkel. Die letzten Minuten verstrichen ohne große Höhepunkte, so dass es beim, auch in der Höhe völlig verdienten 5:1 Derbysieg der SpG Lok/Viktoria Brandenburg blieb.
Quelle: Michael Schumann / Foto Rüdiger Böhme


