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SpG Lok/Viktoria siegt im Derby

Martin Dimitrov, 25.03.2024

SpG Lok/Viktoria siegt im Derby

Hochverdient setzte sich die SpG Lok/Viktoria Brandenburg im Derby beim FC Borussia Brandenburg II mit 3:2 durch. Die Gäste legten zuerst den Respekt ab und drängten den FC in die eigene Hälfte. Erste Torschüsse von Erik Schmidt und Sascha Koch sorgten aber noch nicht wirklich für Torgefahr. Die Borussen kamen das erste Mal in der 10. Minute vor das Gästetor und es wurde gleich brandgefährlich. Nach einer Flanke stieg Toni Boywitt zum Kopfball hoch, fand aber im glänzend haltenden Torwart Alex Ziem seinen Meister, der die Kugel um den Pfosten lenkte. Loktoria blieb aber weiter spielbestimmend, bis zur 18. Minute. Dan Louis Wagner ging an der Strafraumkante zum Zweikampf. Sein Gegenspieler spürte einen Kontakt und ließ sich fallen. Etwas überraschend zeigte der Referee auf den Punkt.  Nicht wenige waren der Meinung, dass ein VAR den Elfmeterpfiff kassiert hätte, zumal das vermeintliche Foul außerhalb des 16ner war. Toni Boywitt trat an und verwandelte zur etwas schmeichelhaften Borussenführung. Loktoria wirkte nun angezählt und die Heimelf kam besser ins Spiel. In der 26. Minute fiel mit der zweiten guten Möglichkeit das 2:0. Der FC kombinierte sich durch die Gästeabwehr. Philipp König legte am Ende quer auf Marko Radon, der wenig Mühe hatte, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken. Der zweite Treffer war wohl ein Weckruf für die SpG. Nur eine Minute später kratzte Borussiatorwart Leon Vorheier einen klasse Schuss von Erik Glatzer mit einer super Parade aus dem Winkel. Die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte gehörten dann wieder klar den Gästen. Die Gastgeber kamen kaum noch über die Mittellinie. Trotz Überlegenheit und einiger guter Möglichkeiten gelang der SpG bis zur Pause kein Treffer. So ging es mit einer etwas schmeichelhaften 2:0 Führung für den FC Borussia in die Halbzeit.

Die Spielgemeinschaft wollte den Schwung der letzten 10 Minuten mit in die zweite Hälfte nehmen und das gelang bestens. Es waren noch keine 2 Minuten gespielt, da lief Sascha Koch mit hoher Geschwindigkeit über links auf das Tor zu und wurde von Sebastian Harder im Strafraum zu Fall gebracht. Dieser Strafstoß war unstrittig. Zudem musste der bereits verwarnte Harder mit Gelb-Rot vom Platz. Ronny Schulze legte sich die Kugel zurecht und verwandelte sicher zum 1:2. Die Gäste bekamen nun Aufwind und wollten den Ausgleich. Borussia zog sich zurück und lauerte auf Konter. In der 57. Minute hatte Loktoria Glück, als ein Schuss von Philipp König knapp am Gehäuse vorbei ging. Im Gegenzug fiel der längst fällige Ausgleich. Eine Flanke von Dan Louis Wagner von der rechten Seite wurde immer länger und lag plötzlich in der linken Ecke im Tor. Borussia blieb bei Kontern aber weiterhin gefährlich. In der 69. Minute kam Bastian Wiegandt nach einem Freistoß frei zum Kopfball. Glück für die SpG, dass das Leder wenige Zentimeter am Gehäuse vorbeiging. Nur eine Minute später schwächten sich die Gastgeber völlig unnötig selber. Der mit Gelb verwarnte Toni Boywitt trat völlig überflüssig tief in der gegnerischen Hälfte an der Außenlinie einen Verteidiger um und sah folgerichtig die gelb rote Karte. Mit zwei Mann mehr auf dem Platz wollte Lok/Viktoria natürlich den Dreier und legte sich den Gegner zurecht. In der 79. Minute war es dann soweit. Erik Glatzer drehte sich an der rechten Strafraumkante um seinen Gegner, passte dann quer auf den langen Pfosten, wo Sascha Koch nur noch zum 2:3 einschieben brauchte. Vom FC gab es nun kaum noch Gegenwehr. Loktoria spielte die Partie recht souverän runter und hatte noch einige Möglichkeiten für den 4. Treffer. Die größte hatte Erik Glatzer in der 92. Minute. Völlig frei kam er aus 12 Metern zum Schuss, aber Leon Vorheier war mit einer unglaublichen Parade zur Stelle und verhinderte das sichere 4:2. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter ab. Die Spielgemeinschaft zeigte eine seiner besten Saisonleistungen, drehte mit viel Leidenschaft und Willen ein rassiges Derby und ging als verdienter Sieger vom Platz.


Quelle:Michael Schumann